Von der Raupe zum Schmetterling

Schmetterling in Hand Bildrechte:Kerstin Jantke

Der Schmetterling wird weniger in unseren Gärten. Schmetterlinge, genau wie andere Insekten, brauchen naturnah gestaltete Gärten und Möglichkeiten für die Überwinterung. Die Kindergruppe von S³ hat sich mit der Gefährdung und dem Schutz von Schmetterlingen beschäftigt und gleich sechs der zarten Geschöpfe bei ihrer Entwicklung zugeschaut. Zunächst trafen die winzig kleinen Raupen des Distelfalters ein – sie fraßen in den ersten Wochen Tag und Nacht an einem zuckerhaltigen Nährmedium.

Von der Raupe zum Schmetterling

Wie die kleine Raupe Nimmersatt wurden sie dicker und dicker und häuteten sich schließlich zu einer goldfarbenen Puppe. Nach einigen Tagen schlüpften die wunderschönen Distelfalter und wurden mit einer Zuckerlösung gefüttert, bis sie vollständig flugfähig waren. Ein großes Erlebnis war schließlich das Freilassen der Tiere in die Natur. Sofort setzte sich eines der Tiere an den eigens gepflanzten Schmetterlingsflieder und begann, mit seinem langen Rüssel den Nektar aus den violetten Blüten zu saugen. Schließlich flogen die Falter davon und hatten hoffentlich die Gelegenheit, selbst Eier zu legen, aus denen dann wieder winzig kleine nimmersatte Raupen schlüpfen.