Dieses Projekt hat das Ziel, den Eintrag von Plastikmüll in die Nordsee zu reduzieren. Dazu wird der Einfluss von Makroplastik auf die Seevögel am Helgoländer Lummenfelsen untersucht. Dort sterben zahlreiche Basstölpel an den Folgen von Makroplastik, das sie in ihren Nestern verbauen. Wir unterstützen Elmar Ballstaedt, den ornithologischen Schutzgebietsbetreuer vor Ort, dabei, die Herkunft des Plastiks zu bestimmen und durch die Grundlage für die Reduzierung zu schaffen.
Deutschland
1000 Euro
Helgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel und bietet mit seinem Felswatt, seinen Sanddünen und seinen Brutfelsen einzigartige Lebensräume für bedrohte Tiere und Pflanzen. In drei Schutzgebieten können Seevögel, Kegelrobben, Seehunde und Tangwälder aus nächster Nähe erlebt werden.
Am Lummenfelsen brüten im Frühjahr die verschiedensten Seevögel – vor allem Trottellummen, Dreizehenmöwen und Basstölpel, aber auch Tordalken und Eissturmvögel. Im Juni stürzen sich beim sogenannten Lummensprung die jungen Trottellummen, dem Ruf der Altvögel folgend, von den bis zu 40 m hohen Klippen in die Nordsee. Im November bringen die Robben ihre Jungen auf der Helgoländer Düne zur Welt, dem wichtigsten Wurfplatz für die bedrohte Kegelrobbe in der Deutschen Bucht.
Dieses Projekt wird in Kooperation mit dem Jordsand e.V. durchgeführt. Der Jordsand e.V. setzt sich für den Schutz der Natur und besonders der Seevögel an der deutschen Nord- und Ostsee ein. Er fördert Naturschutz und wissenschaftliches Arbeiten in Küsten- und Meeresschutzgebieten, leistet Aufklärungsarbeit um eine moderne Naturschutz- und Umweltbildung zu unterstützen und setzt sich für den Erhalt bedeutender Brut- und Rastgebiete gefährdeter Wasser- und Watvögel ein.