Satzung

Satzung

In der Fassung vom 11. Dezember 2018

§1Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „S3 – Sci­entific Solutions for Sustainability“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz „e.V.“.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Stade. Neben dem Vereinssitz kann durch Beschluß des Vorstands ein besonderer Verwaltungssitz zur Führung der Vereinsgeschäfte begründet werden.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2Gemeinnützigkeit des Vereins

  1. Der Verein mit Sitz in Hamburg verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Wissenschaft und Forschung, sowie die Beschaffung von Mitteln zur Förderung der Wissenschaft und Forschung, des Natur- und Umweltschutzes und der Entwicklungszusammenarbeit.
  2. Ziel des Vereins ist es einen Kurswechsel hin zu mehr Nachhaltigkeit in der Gesellschaft zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen setzt sich der Verein dafür ein, das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise in der Gesellschaft zu stärken. Erkenntnisse aus der Nachhaltigkeitsforschung sollten möglichst wirksam in die Praxis überführt werden um einen Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft zu leisten. Der Verein möchte besonders aussichtsreiche und ressourceneffiziente Vorhaben mit hohem Potenzial zur Erreichung der internationalen Nachhaltigkeitsziele fördern und in die Umsetzung begleiten. Dabei sollen die Perspektiven von beteiligten Akteuren, u.a. aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Nichtregierungs-Organisationen, berücksichtigt werden und in die gesellschaftliche und unternehmerische Praxis integriert werden.
  3. Der Satzungszweck wird im nationalen und internationalen Raum insbesondere durch folgende Maßnahmen unmittelbar verwirklicht:
      • Die Initiierung, Durchführung und finanzielle Förderung von bestehenden und eigens geplanten Projekten im Bereich nachhaltige Wirtschafts-, Sozial- und Umweltentwicklung weltweit, die dazu beitragen wissenschafts-basierte Lösungen zu Nachhaltigkeitsthemen in die gesellschaftliche und unternehmerische Praxis zu überführen.
      • Die Durchführung und Veröffentlichung von wissenschaftlichen Studien zur nachhaltigen Wirtschafts-, Sozial- und Umweltentwicklung sowie zum Verbraucherverhalten.
      • Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, unter anderem über Workshops, Schulungen, Informationsveranstaltungen und Medien- und Materialentwicklung über eine nachhaltige Wirtschafts-, Sozial- und Umweltentwicklung.
      • Aufbau eines Netzwerks zur Internationalisierung von Bildung und Forschung sowie Förderung des Wissenstransfers von Kenntnissen der nachhaltigen Entwicklung zwischen wissenschaftlichen Experten und lokalen Akteuren.
      • Die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Vereinigungen und Organisationen, die dieselben Ziele verfolgen sowie die Vertretung von Nachhaltigkeitsinteressen in nationalen und internationalen Gremien.
      • Entsendung von Fachpersonal, ehrenamtlichen Helfern und Freiwilligen zur Unterstützung von im Verein geförderten Projekten.
      • Die Mittelweiterleitung an andere in- und ausländische Körperschaften im Rahmen von § 58 Nr.1 Abgabenordnung, sofern sich der Empfänger verpflichtet, jährlich spätestens sechs Monate nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres einen detaillierten Rechenschaftsbericht über die Verwendung der vom Verein erhaltenen Mittel vorzulegen. Ergibt sich aus diesem Rechenschaftsbericht nicht, dass mit diesen Mitteln ausschließlich die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verfolgt werden oder kommt der Empfänger der Mittel der Pflicht zur Vorlage des Rechenschaftsberichtes nicht nach, wird die Weiterleitung der Vereinsmittel unverzüglich eingestellt.

§4Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Der Verein kann Vollmitglieder, Fördermitglieder und Ehrenmitglieder haben.
  2. Fördermitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich zum Vereinszweck bekennt und einen regelmäßigen Beitrag leistet. Die Fördermitgliedschaft beginnt durch textliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Eine Ablehnung des Antrags muss er gegenüber dem Antragsteller nicht begründen.Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen.
  3. Vollmitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche Person werden.
  4. Voraussetzung des Erwerbs der Vollmitgliedschaft ist ein in schriftlicher oder elektronischer Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Dabei sind die Mitgliedschaftsvoraussetzungen anzugeben. Der Vorstand kann nähere Erläuterungen anfordern. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Eine Ablehnung des Antrags muss er gegenüber dem Antragsteller nicht begründen.
  5. Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Mitglieder oder sonstige Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern auf Lebenszeit ernennen.

§5Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen, die jedoch die Arbeit, Ziele und den Zweck des Vereins in geeigneter Weise, insbesondere durch finanzielle Zuwendungen, fördern und unterstützen. Fördermitglieder sind berechtigt: mit ihrer Zustimmung öffentlich als Förderer benannt zu werden, Informationen über alle Aktivitäten des Vereins während eines Geschäftsjahrs zu erhalten. Fördermitglieder sind verpflichtet: unaufgefordert die Änderungen ihrer Kontaktdaten und Bankverbindungen mitzuteilen.
  2. Vollmitglieder sind Mitglieder, die aktiv an der Erreichung der Vereinsziele mitwirken.Vollmitglieder sind berechtigt:
 zu wählen und gewählt zu werden, alle vereinseigenen Angebote zu nutzen,
 in allen Organen des Vereins mitzuarbeiten, aktiv an der Zweckverfolgung des Vereins mitzuwirken.
 Vollmitglieder sind verpflichtet: das Mitgliederverzeichnis nur zur persönlichen Information zu nutzen, der Veröffentlichung ihrer Kontaktdaten im Mitgliederverzeichnis zuzustimmen, unaufgefordert die Änderungen ihrer Kontaktdaten und Bankverbindungen mitzuteilen.
  3. Ehrenmitglieder sind Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder sind berechtigt: mit ihrer Zustimmung öffentlich als Förderer benannt zu werden, Informationen über alle Aktivitäten des Vereins während eines Geschäftsjahrs zu erhalten

§6Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod (bei juristischen Personen mit deren Erlöschen), Austritt oder Ausschluss.
  2. Der Austritt von Vollmitgliedern und Gründungsmitgliedern ist schriftlich oder elektronisch gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.
  3. Die Fördermitgliedschaft kann jederzeit fristlos in Textform gegenüber dem Verein gekündigt werden. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche an den Verein. Eine Rückzahlung geleisteter Beiträge erfolgt nicht.
  4. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es:
      • schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise schädigt oder
      • mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Aufnahmegebühr oder seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher oder elektronischer Mahnung unter Androhung des Ausschlusses die Rückstände nicht eingezahlt hat. Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind ihm mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen.

§7Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge

  1. Die Höhe der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
  2. Höhe, Zahlungsart und Fälligkeit werden durch die Beitragsordnung bestimmt.
  3. Ehrenmitglieder sind von der Aufnahmegebühr und den Mitgliedsbeiträgen befreit.

§8Organe

  1. Die Organe des Vereins sind
      • die Mitgliederversammlung
      • der Vorstand

§9Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus der oder dem Vorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden.
  2. Der Vorsitzende und seine Stellvertreter vertreten den Verein jeweils allein.
  3. Vorstandsmitglieder dürfen für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten. Hierüber befindet die Mitgliederversammlung.
  4. Der Vorstand ist berechtigt, einen Geschäftsführer für den Verein zu bestellen und mit diesem einen Anstellungsvertrag abzuschließen. Geschäftsführer kann ein Mitglied des Vorstandes sein.

§10Aufgaben des Vorstands

  1. Dem Vorstand des Vereins obliegt die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB und die Führung seiner Geschäfte.
  2. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung übertragen sind.
  3. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
      • die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen einschließlich der Aufstellung der Tagesordnung,
      • die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
      • die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichts,
      • die Aufnahme neuer Mitglieder,
      • Richtlinien zur Förderung oder Durchführung von Projekten durch den Verein festlegen,
      • Beschlussfassung über die Förderung oder Durchführung von Projekten,
      • der Vorstand hat das Recht Dritte mit der Erfüllung besonderer Aufgaben zu beauftragen,
      • der Vorstand hat das Recht eine Geschäftsordnung zu beschließen.

§11Bestellung des Vorstands

  1. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren einzeln gewählt. Mitglieder des Vorstands können nur Mitglieder des Vereins sein; mit der Mitgliedschaft im Verein endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand. Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitgliederversammlung ist zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt.
  2. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder des Vorstands berechtigt, ein Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu wählen.

§12Beratung und Beschlussfassung des Vorstands

  1. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem Stellvertreter, einberufen. Eine Einberufungsfrist von zwei Tagen soll eingehalten werden. Die Tagesordnung muss bei der Einladung zur Sitzung nicht mitgeteilt werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder des Vorstands anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die eines Stellvertreters.
  2. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder elektronisch gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären.
  3. Vorstandssitzungen können auch telefonisch oder per elektronischer Kommunikation abgewickelt werden.
  4. Aufwendungen für den Verein werden gemäß § 670 BGB gegen Vorlage von Belegen ersetzt.
  5. Der Vorstand haftet gegenüber dem Verein und seinen Mitgliedern nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§13Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins. Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt sind:
      • Die Gründungsmitglieder des Vereins
      • Vollmitglieder
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich abgehalten. Sie kann bei Bedarf auch in Form einer Online- Mitgliederversammlung stattfinden. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand schriftlich oder elektronisch unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einberufen. In der Einladung sind die Tagesordnung sowie die Gegenstände der anstehenden Beschlussfassungen anzugeben. Jede Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  3. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand textlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Über Anträge zur Tagesordnung, die vom Vorstand nicht aufgenommen wurden oder die erstmals in der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung mit der einfachen Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder; dies gilt nicht für Anträge, die eine Änderung der Satzung, Änderungen der Mitgliedsbeiträge oder die Auflösung des Vereins zum Gegenstand haben.
  4. In der Mitgliederversammlung hat jedes Vollmitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Vollmitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen; ein Mitglied darf nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten. Abwesende Mitglieder können von ihrem Stimmrecht auch durch Briefwahl oder durch vergleichbare sichere elektronische Wahlformen Gebrauch machen.
  5. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
      • die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder,
      • die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr,
      • die Entgegennahme des Jahresberichts und die Entlastung des Vorstands,
      • die Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages,
      • die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins. Allerdings ist der Vorstand berechtigt, rein redaktionelle Änderungen zu beschließen.
  6. Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern Gesetz und Satzung das nicht anders regeln. Auf Antrag beschließt die Mitgliederversammlung, ob geheim abgestimmt wird. Bei Wahlen ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereint. Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten mit den meisten Stimmen statt.
  7. Beschlüsse über eine Änderung der Satzung bedürfen der Mehrheit von drei Vierteln, der Beschluss über die Änderung des Zwecks oder die Auflösung des Vereins der Zustimmung von neun Zehnteln der anwesenden Mitglieder.
  8. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstands, bei dessen Verhinderung von einem Stellvertreter und bei dessen Verhinderung von einem durch den Vorsitzenden des Vorstands zu bestimmenden Versammlungsleiter geleitet.
  9. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Protokollführer und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.
  10. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder dies textlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.
  11. Über Angelegenheiten, die eine Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung erfordern, kann auch außerhalb der jährlich stattfindenden ordentlichen Mitgliederversammlung per Umlaufbeschluss abgestimmt werden. Dabei erfolgt die Befragung aller stimmberechtigten Mitglieder sowie der Rücklauf schriftlich oder elektronisch. Die Zustellung der Befragung erfolgt an die letzte von dem stimmberechtigten Mitglied an den Verein übermittelte E-Mail-Adresse. Sollte ein stimmberechtigtes Mitglied über keine oder keine funktionierende E-Mail-Adresse verfügen, so erfolgt die Zustellung der Befragung sowie der Rücklauf auf dem Postweg. Die Beschlussfassung erfolgt gemäß den in § 12 Abs. 6 und § 12 Abs. 7 der Vereinssatzung festgesetzten Modalitäten. Antwortet ein Mitglied nicht innerhalb einer Frist von 7 Tagen wird diese Stimme als Enthaltung gewertet. Das Ergebnis des Umlaufbeschlusses muss grundsätzlich unverzüglich allen Beauftragten und deren Vertretern mitgeteilt werden.

§14Auflösung des Vereins, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

  1. Im Falle der Auflösung des Vereins sind der Vorsitzende des Vorstands und sein Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den ASB Deutschland e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
  3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn dem Verein die Rechtsfähigkeit entzogen wurde.